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Preis einer Website für Ferienwohnungen – Was können Sie im Jahr 2026 erwarten?

Wenn Sie ein Apartment, ein Ferienhaus oder eine private Unterkunft vermieten, haben Sie sich wahrscheinlich schon dieselbe Frage gestellt: Was kostet eine eigene Website eigentlich – und lohnt sich das neben Booking.com, Airbnb und ähnlichen Portalen?

Kurz gesagt: Das hängt von Ziel und Umfang ab. Aber eines ist klar: Eine eigene Website reduziert langfristig die Abhängigkeit von Portalen, hilft den Anteil direkter Buchungen zu erhöhen und gibt Ihnen mehr Kontrolle über Preise, Regeln und die Kommunikation mit Gästen.

Im Folgenden geben wir einen Überblick darüber, was den Preis am stärksten beeinflusst, welche realistischen Kostenbereiche es gibt und wie Sie ein Modell wählen, das genau zu Ihrer Unterkunft passt.

Warum überhaupt eine eigene Website?

Portale sind hervorragend für Sichtbarkeit und Auslastung, haben aber ihren Preis. Gebühren und Provisionen hängen von Plattform, Markt und Vertrag ab und liegen in der Praxis oft bei etwa 10–20% oder mehr pro Buchung.

Wenn Sie zum Beispiel jährlich 30.000 € Umsatz erzielen, lässt sich leicht berechnen, wie viel davon in Vermittlungskosten fließt. Deshalb kombinieren immer mehr Vermieter Portale mit einem eigenen Vertriebskanal.

Eine eigene Website ermöglicht Ihnen:

  • direkte Anfragen und Buchungen ohne Vermittler

  • mehr Kontrolle über Preise und Bedingungen

  • einen professionelleren Auftritt und eine stärkere Marke

  • bessere Sichtbarkeit in der Google-Suche bei lokalen Anfragen

  • einfachere Kommunikation mit Gästen vor und nach dem Aufenthalt

Was beeinflusst den Preis am meisten?

1) Art der Website

Der größte Faktor ist der Komplexitätsgrad. Eine einfache Website mit Basisinformationen, Galerie und Kontaktformular ist logischerweise günstiger als ein System mit Online-Buchungen, Kalendersynchronisierung und Online-Zahlung.

2) Design und Grad der Anpassung

Fertige Vorlagen sind günstiger und schneller startklar. Ein vollständig individuelles Design kostet mehr, vermittelt aber oft die Identität der Unterkunft besser und wirkt professioneller.

3) Funktionen

Eine Website wird erst dann zu einem echten Verkaufstool, wenn sie Funktionen enthält, die Buchung und Verwaltung erleichtern:

  • Buchungssystem

  • Kalendersynchronisierung

  • Mehrsprachigkeit

  • SEO-Optimierung

  • Analyse (z. B. Google Analytics)

  • Anbindung an Kanäle und Tools, die Sie bereits nutzen

4) Wartung und technischer Support

Domain, Hosting, Sicherheitsupdates und technischer Support sind laufende Kosten, die im Voraus geplant werden sollten – nicht erst nach der Erstellung.

Ungefähre Preise nach Kategorien (kroatischer Markt, 2025)

Hinweis: Dies sind ungefähre Spannen. Der Endpreis hängt von Umfang, Anzahl der Sprachen, Menge der Inhalte und benötigten Integrationen ab.

1. Einfache „Do-it-yourself“-Lösungen (100–200 € pro Jahr)

Plattformen wie Wix, Squarespace oder WordPress.com können eine gute Startoption sein, wenn Sie den Markt testen oder nur eine Einheit haben. Vorteil ist der niedrige Preis, Nachteil sind geringere Flexibilität und eingeschränkte erweiterte Anpassungsmöglichkeiten.

2. Vorlage + professionelle Anpassung (500–1.500 €)

Eine häufige Wahl für kleinere Vermieter. In der Regel enthalten: responsives Design, grundlegendes SEO, Galerie, Kontaktformular und Basis-Integrationen. Für 3–4 Einheiten ist das oft ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

3. Professionelle Website mit Buchungssystem (1.500–4.000 €)

Eine Lösung für Vermieter, die einen ernsthafteren Anteil direkter Buchungen erzielen möchten. Enthalten sind stärkere Funktionen: Online-Buchungen, Kalendersynchronisierung, Mehrsprachigkeit, Zahlungsabwicklung und bessere SEO-Vorbereitung.

4. Fortgeschrittene digitale Lösung (4.000–10.000+ €)

Für größere Objekte oder Unit-Gruppen, die ihre Website als zentralen Verkaufskanal nutzen. Enthält tiefere Integrationen (PMS, Channel Manager, CRM), Content-Strategie, Automatisierung und erweiterte Auswertungen.

Versteckte Kosten, die viele übersehen

Bei der Budgetplanung sollten Sie auch Folgendes berücksichtigen:

  • Domain (meist 10–15 € pro Jahr)

  • Hosting (je nach Qualität und Performance oft 50–300 € pro Jahr)

  • Wartung und Updates (wenn durch Fachperson/Agentur betreut)

  • Inhalte (professionelle Fotos, Video, Texte)

  • Übersetzungen (Englisch, Deutsch, Italienisch und weitere Sprachen Ihres Marktes)

In der Praxis machen Inhalte (Fotos + hochwertige Texte) oft den größten Unterschied bei der Anzahl der Anfragen.

Abonnement als Alternative zur einmaligen Erstellung

Immer häufiger wird ein monatliches Abo-Modell für auf Unterkünfte spezialisierte Plattformen genutzt. Statt einer höheren Anfangsinvestition wird ein monatlicher Betrag bezahlt, der meist Folgendes umfasst:

  • fertige, optimierte Website

  • Buchungsfunktionen

  • Kalendersynchronisierung

  • technischer Support und Wartung

Der typische Bereich liegt bei etwa 20–80 € pro Monat, abhängig von der Anzahl der Einheiten und den enthaltenen Optionen.

Vorteil: geringere Einstiegskosten und weniger technische Arbeit für den Eigentümer.
Möglicher Nachteil: weniger Anpassungsfreiheit im Vergleich zu einer vollständig individuellen Lösung.

Wie wählen Sie die Option, die für Sie sinnvoll ist?

Beantworten Sie vor der Entscheidung vier praktische Fragen:

  1. Wie viele Einheiten vermieten Sie und wie hoch ist Ihr Jahresumsatz?

  2. Wie viele Buchungen kommen über Portale und wie viel zahlen Sie an Gebühren/Provisionen?

  3. Haben Sie Zeit, die Website selbst zu pflegen?

  4. Wer ist Ihr idealer Gast und in welchen Sprachen sollten die Inhalte verfügbar sein?

Wenn Sie jährlich größere Beträge an Portale zahlen, rechnet sich eine hochwertige Website mit Funktionen für Direktbuchungen oft schneller als gedacht.

Fazit

Der Preis einer Website für Ferienwohnungen kann von nahezu null bis zu einer größeren Investition reichen – und jede Option hat ihren Platz. Entscheidend ist, ein Modell zu wählen, das zu Ihrer aktuellen Geschäftsphase und Ihrem Ziel passt.

Eine Website ist nicht nur ein „Designkostenpunkt“. Sie ist ein Vertriebskanal, der bei guter Umsetzung die Abhängigkeit von Vermittlern senken und den Wert jeder Buchung steigern kann.

Wenn Sie nicht sicher sind, wo Sie anfangen sollen, starten Sie mit einer heute finanziell realistischen Variante – und bauen Sie sie mit dem Wachstum Ihrer Unterkunft aus.

Wichtige Hinweise

  1. Das Team von Apartmanica wird die Aktivitäten rund um gesetzliche Änderungen auch im kommenden Zeitraum aufmerksam verfolgen und seine Nutzer sowie Follower rechtzeitig informieren. Für weitere nützliche Informationen und Tipps besuchen Sie bitte unseren Blog. 
  2. Die in diesem Text enthaltenen Informationen wurden in Zusammenarbeit mit lokalen Tourismusverbänden gesammelt und aufbereitet, ausschließlich zum Zweck der Bereitstellung allgemeiner Informationen. Wir weisen darauf hin, dass wir keinerlei Haftung für eventuelle rechtliche Folgen oder Missverständnisse übernehmen, die sich aus der Nutzung dieser Informationen ergeben können.
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