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Nützliche Tipps und Leitfäden für private Vermieter

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Details, die den Unterschied machen: Wie man den Gast davon überzeugt, dass Ihr Angebot echt ist?

Betrug bei der Vermietung ist weltweit nichts Neues, auch nicht an unserer Adriaküste. Neben falschen Anfragen, die fast täglich in den Postfächern der Vermieter landen, gibt es leider auch gefälschte Anzeigen und gefälschte Websites von Objekten und Vermietern.

Auch dem Gast ist das bewusst. Wenn er also nach einer Unterkunft sucht, in der er seinen Urlaub sorgenfrei verbringen möchte, wählt er sorgfältig aus und achtet sowohl auf Anzeichen von Betrug als auch auf Signale, die ihm Sicherheit vermitteln. Im Folgenden konzentrieren wir uns genau auf diese letzteren.

Wir bringen Ihnen eine Liste von zehn Details, die einen großen Unterschied machen zwischen irreführender Werbung und einem echten Angebot. Hier erfahren Sie, was Sie auf Ihrer Website und in Ihren Anzeigen tun können, um dem Gast zu beweisen, dass Sie ein echter Vermieter sind und dass das Objekt tatsächlich existiert, genau so, wie Sie es bewerben, an dem Ort, den Sie in der Anzeige angeben.

1. Professionelle Übersetzung

Sobald eine Übersetzung in eine Fremdsprache unklar ist, schrillen beim Gast die Alarmglocken. Das fällt besonders bei Anzeigen für Luxusobjekte auf, deren Präsentation nicht zur Qualität der Unterkunft passt.

In eine professionelle Übersetzung zu investieren ist keine große Ausgabe, und Sie können zumindest sicher sein, dass Sie nicht schon beim ersten Punkt durchfallen.

2. Professionelle Fotos

Wenn die Fotos unscharf sind oder Logos tragen, also Wasserzeichen (Watermarks) von Agenturen, ist das für den Gast ein Zeichen dafür, dass sie möglicherweise unrechtmäßig von Agentur-Websites übernommen wurden. Wenn die Bilder gestohlen sind, fragt sich der Gast zu Recht, ob die ganze Anzeige überhaupt echt ist.

Wenn Sie in professionelle Fotos investieren, für die Sie auch die Nutzungsrechte besitzen und auf die Sie ein eigenes Wasserzeichen oder Logo setzen können, das auch auf Ihrer Website zu sehen ist, ist das für den Gast ein Zeichen nicht nur dafür, dass Sie ein echter Vermieter sind, sondern auch dafür, dass Ihnen der Eindruck wichtig ist, den Sie hinterlassen.

Mehr über den Aufbau der Marke Ihres Objekts lesen Sie im Artikel Warum ist es wichtig, die Marke Ihres Objekts aufzubauen?

3. Eine E-Mail-Adresse, die keinen Verdacht erregt

Geben Sie in Ihren Kontaktdaten eine E-Mail-Adresse an, aus der der Name des Objekts und/oder der Vor- und Nachname des Vermieters klar hervorgeht, also eine Adresse, die nicht verdächtig wirkt. Wenn Sie sich nicht zwischen einer E-Mail-Adresse aus persönlichem Namen und einer in Form des Objektnamens entscheiden können, überlegen Sie, ob Sie eher Professionalität vermitteln oder eine persönliche Note bewahren möchten. Wenn Sie sich für Vor- und Nachnamen entscheiden, dann sollte es auch wirklich ein Vor- und Nachname sein und kein witziger Spitzname oder Name, der dem potenziellen Gast nichts sagt und Zweifel wecken kann.

Machen Sie sich keine Sorgen darüber, für Ihr Vermietungsgeschäft eine separate E-Mail-Adresse einzurichten und damit eine weitere Adresse verwalten zu müssen. Erleichtern Sie sich die Übersicht, indem Sie sie mit Ihrem Mobiltelefon verknüpfen, damit Sie jederzeit Benachrichtigungen erhalten. Außerdem können Sie eine Weiterleitung von der neuen Adresse an Ihre private Adresse einrichten.

Am Ende ist das Wichtigste: Vermeiden Sie es, E-Mail-Adressen zu veröffentlichen, die verdächtig wirken, zum Beispiel nxJyleqR_6MoDq(at)syg6.gidjex.com oder supermario(at)gmail.com.

4. Stellen Sie sich vor

Stellen Sie sich auf Ihrer Website oder in Ihrer Anzeige kurz selbst beziehungsweise Ihre Familie als Gastgeber des Objekts vor, das Sie bewerben. Beschreiben Sie, wer Sie sind, was Sie beruflich machen, wie lange Sie schon vermieten, und schließen Sie mit einer Botschaft an den Gast, in der Sie erwähnen, wie sehr Sie sich freuen würden, wenn er sich gerade für Ihr Objekt entscheidet.

Fügen Sie der Vorstellung unbedingt ein Foto von sich selbst oder Ihrer Familie hinzu, wenn die Vermietung ein Familiengeschäft ist, denn damit stärken Sie die Glaubwürdigkeit Ihres Angebots zusätzlich. Wenn die Kommunikation mit den Gästen von einer Agentur, einem Service, einem Nachbarn, einem Freund oder jemand anderem übernommen wird, nennen Sie diese Person auf Ihrer Website als Kontaktperson, mit der die Gäste kommunizieren werden.

Die Vorstellung kann auch in Form eines Videos erfolgen. Sie können ein Video in mehreren Sprachen oder nur auf Englisch aufnehmen und Untertitel für die übrigen Sprachen hinzufügen. Das Video können Sie auf YouTube veröffentlichen und anschließend auf Ihrer Website einbinden. Damit erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass der Gast Sie auch dort findet und so auf Ihre Website gelangt.

5. Anmeldung des Gastes

Ein Gast, der häufig reist, ist bereits daran gewöhnt, dass er etwa in einem Hotel an der Rezeption nach persönlichen Daten für die Anmeldung des vorübergehenden Aufenthalts gefragt wird. Das erwartet er auch, wenn er in eine private Unterkunft kommt.

Weisen Sie in Ihren Beschreibungen darauf hin, dass Sie jeden Gast anmelden entsprechend den kroatischen gesetzlichen Vorschriften. Damit signalisieren Sie dem Gast, dass Sie legal arbeiten.

6. Rechnung

Auch eine Rechnung ist eines der Zeichen, die Sicherheit vermitteln. Geben Sie in Ihren Beschreibungen an, dass der Gast für seinen Aufenthalt eine Rechnung erhält entsprechend den geschäftlichen Regeln in Kroatien.

7. Angebot und Buchungsbestätigung

Wenn der Gast sich entschließt, eine Anfrage zu senden, überzeugen Sie ihn zusätzlich davon, dass hinter Ihrem Angebot kein Betrug steckt, indem Sie ihm ein offizielles Angebot schicken. Sie können dieses einfach in Word erstellen und neben den Angaben zur Reservierung wie An- und Abreisedatum und -zeit, Personenzahl und Betrag auch Informationen zur Zahlungsweise, zum Inhaber des Kontos und andere wichtige Angaben übermitteln.

Wenn der Gast seine Reservierung durch Zahlung einer Anzahlung bestätigt hat, senden Sie ihm eine Buchungsbestätigung, in der die Daten der Reservierung, aber auch Informationen über das Objekt angegeben sind — Adresse, GPS-Koordinaten, Telefonnummer und andere Wege, über die der Gast mit Ihnen in Kontakt treten kann.

8. Verifizierte Zahlungsmethoden und Bestätigung des Zahlungseingangs

Ein wichtiges Detail bei der Prüfung der Echtheit einer Anzeige sind die Kanäle, über die Sie Zahlungen empfangen. Wenn Sie auf Portalen werben, wird der Gast alle Zahlungen über das Portal vornehmen, aber wenn Sie ihn zu einer Direktbuchung bewegen möchten, müssen Sie ihn davon überzeugen, dass sein Geld nicht auf ein falsches Konto geht.

Wenn Sie das Angebot senden, schicken Sie ihm ein Bankkonto, das auf Ihren Namen eröffnet ist. Wenn Sie vom Gast verlangen, dass er die Anzahlung auf ein Konto überweist, das auf einen anderen Namen lautet, weckt das Misstrauen.

Geben Sie den Namen der Bank und die SWIFT/BIC-Nummer an, damit der Gast prüfen kann, dass es sich um eine echte Bank handelt.

Ihr PayPal-Konto sollte mit Ihrer offiziellen E-Mail-Adresse verknüpft sein, die Sie auch für die Kommunikation mit Gästen verwenden. Wenn Sie dem Gast eine E-Mail-Adresse für die Zahlung per PayPal schicken, die nicht identisch mit der auf Ihrer Unterkunfts-Website angegebenen Adresse ist, können Sie Verdacht erregen.

9. Bewertungen

Eine Bewertung auf einem Portal kann nur ein Gast veröffentlichen, der tatsächlich in dieser Unterkunft übernachtet hat, aber auf Ihrer eigenen Website können Sie alles veröffentlichen. Um den Gast davon zu überzeugen, dass die Bewertungen auf Ihrer Website echt sind, fügen Sie Details hinzu wie das Jahr oder den Zeitraum, in dem der Gast bei Ihnen war, oder den Namen des Portals, auf dem Ihre Unterkunft ebenfalls beworben wird und von dem Sie die Bewertung übernommen haben. So kann der Gast überprüfen, ob die Bewertung tatsächlich von jemandem stammt, der bei Ihnen übernachtet hat.

10. Standort im Google Business Profile und Darstellung in Google Street View

Der Standort des Objekts in Google Maps vermittelt dem Gast ein hohes Maß an Sicherheit, vor allem wenn dort alle offiziellen Angaben zum Objekt und Ihre Kontaktdaten sichtbar sind, die mit den Angaben auf Ihrer Website und den Portalen übereinstimmen. Google verwendet dafür heute die Bezeichnung Google Business Profile.

Damit Sie Ihr Profil verifizieren und verwalten können, verlangt Google einen Nachweis des Eigentums oder der Verwaltung des Unternehmens. Die heute verfügbaren Verifizierungsmethoden hängen von der Art des Unternehmens, der Region und anderen Faktoren ab und können Video, Telefon, SMS, E-Mail, Videoanruf oder in manchen Fällen auch Post umfassen. Deshalb ist es heute nicht mehr sinnvoll, sich nur auf die alte Annahme zu verlassen, dass eine Postkarte die einzige Möglichkeit ist.

Außerdem kann der Gast auf Google Maps sehen, ob sich an der angegebenen Adresse tatsächlich das Objekt befindet, das Sie bewerben. Wenn das Objekt neu gebaut wurde und noch nicht in Google Street View sichtbar ist, sollten Sie das unbedingt in der Beschreibung erwähnen. Wenn es sich um eine renovierte Immobilie handelt, bei der Street View jedoch noch den alten Zustand zeigt, heben Sie in der Beschreibung hervor, wann die Immobilie renoviert wurde.

All diese Tipps schützen Sie leider nicht davor, selbst Opfer eines Betrugs zu werden, denn es gibt Betrüger, die fremde Daten, Informationen und Fotos von Objekten übernehmen und als ihre eigenen verkaufen, sodass dann Gäste bei Ihnen ankommen, obwohl sie in Wirklichkeit überhaupt keine Reservierung mit Ihnen vereinbart haben.

Um die Wahrscheinlichkeit zu verringern, dass das passiert, sollten Sie mehrmals im Jahr Portale, Google und soziale Netzwerke nach Ihrer Immobilie “durchkämmen”. Suchen Sie über Kartenansichten auf den Portalen und nicht nur über Stichwörter, denn es ist gut möglich, dass der Betrüger den Namen Ihres Objekts geändert hat.

Wenn Sie mit Tourismusagenturen zusammenarbeiten, werden Sie sehr wahrscheinlich feststellen, dass auch andere Agenturen Ihre Unterkunft auf Portalen bewerben. Das ist nichts Ungewöhnliches, aber damit Sie beruhigt sein können, sollten Sie bei Ihrer Agentur prüfen, ob die Agentur, die Ihre Unterkunft auf dem Portal bewirbt, tatsächlich ihr Partner ist.

Und denken Sie daran: Betrüger wollen ihren Betrug so schnell wie möglich durchführen und haben keine Zeit, sich mit Details zu beschäftigen. Genau darin liegt Ihr Vorteil.

Kümmern Sie sich auch um die kleinsten Details, damit der Gast überzeugt ist, Ihnen vertrauen zu können und Ihre Unterkunft sicher direkt über Ihre Website zu buchen.

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Wichtige Hinweise

  1. Das Team von Apartmanica wird die Aktivitäten rund um gesetzliche Änderungen auch im kommenden Zeitraum aufmerksam verfolgen und seine Nutzer sowie Follower rechtzeitig informieren. Für weitere nützliche Informationen und Tipps besuchen Sie bitte unseren Blog. 
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